Frühlingsreise 2014

Beitrag und Fotos von Kaitlin Reeves

Einer der Hauptgründe, warum sich so viele Studenten für das Salzburg Programm interessieren, ist die Frühlingsreise.  In diesen 19 Tagen sieht man Venedig, Florenz, Rom, Athen, 6 Kleinstädte, und 12 Kirchen und Kathedralen, den Vatikan, 6 Museen, 3 Klöster, den Vesuvius, und 7 archäologische Fundstätten.

Am 15. Februar fing unsere Frühlingsreise an.  Roland holte uns um 7 Uhr mit dem Bus ab und wir fuhren mit Frau Loos und Pater Mark los.  Nach sechs Stunden kamen wir in Padua an und wir besuchten sofort die Scrovegni (Arena) Kapelle.  Dort befinden sich Giottos berühmte Freskos.  Um hineinzugehen mussten wir alle erst mal 15 Minuten in einem Trockenraum sitzen, damit die Feuchtigkeit von draußen die Kunst nicht zerstört.  Danach sahen wir die Basilika di Sant’Antonio, nachdem wir das Gattamelata Monument von Donatello gesehen hatten.

Die Gattamelata von DonnatelloDie Gattamelata von Donnatello

Die Gattamelata von Donnatello

 

Am zweiten Tag nahmen wir die Bahn von Padua nach Venedig und verbrachten den ganzen Tag dort.  Nach einem schönen Spaziergang durch die kleinen Gassen, gingen wir zur Messe in die Basilika Santa Maria G. Del Frari, die größte Franziskaner Kirche in Venedig.  Dann war es endlich Zeit die St. Markus Kathedrale zu sehen.  Drinnen waren überall Goldverzierungen und Bildergeschichten aus der Bibel.  Wir hatten auch genügend Zeit alleine die Stadt zu sehen.  Viele aus unserer Gruppe haben sich Masken gekauft.

Chloe, Katelyn und Kijana. Unsere Mädels mit ihren MaskenChloe, Katelyn und Kijana. Unsere Mädels mit ihren Masken

Chloe, Katelyn und Kijana. Unsere Mädels mit ihren Masken

Markusplatz in Venedig: Der Hafen wie er in unser Kunstgeschichte Buch abgebildet istMarkusplatz in Venedig: Der Hafen wie er in unser Kunstgeschichte Buch abgebildet ist

Markusplatz in Venedig: Der Hafen wie er in unser Kunstgeschichte Buch abgebildet ist

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Ravenna, wo die berühmtesten Mosaike der Welt stehen.  Nach einer kurzen Runde durch die entzückende Stadt besichtigten wir Sant’ Apollinare Nuovo und San Vitale.   Mit einem Bein in dem Gebäude merkt man schon, wie einzigartig diese Verzierung ist.  Ich dachte, noch schöner als in unserem Kunstbuch könnte es nicht sein, aber kein Bild kann so eine Prächtigkeit enthalten.  Wir fuhren weiter bis Florenz.

Sant’Apollinare Nuovo von außenSant’Apollinare Nuovo von außen

Sant’Apollinare Nuovo von außen

Sant'Apollinare von innenSant’Apollinare von innen

Sant'Apollinare von innen

 

In Florenz sahen wir die Uffizi Gallarie, die Brancacci Kapelle, Michelangelos David und andere seine Skulpturen in der Academia Gallerie, und Santa Maria Novella, wo das Heilige Dreifaltigkeit Fresko steht.  In unserer Freizeit wanderten wir durch die Leder Märkte und niedlichen Gassen.  Viele besichtigten auch die Florenz Kathedrale und ihre Baptisterium.

Giottos Campanile: Dom in FlorenzGiottos Campanile: Dom in Florenz

Giottos Campanile: Dom in Florenz

Sebastian und Frau Loos vor Santa Maria NovellaSebastian und Frau Loos vor Santa Maria Novella

Sebastian und Frau Loos vor Santa Maria Novella

 

Nach zwei Tagen auf unserem Weg nach Rom, besuchten wir in Assisi die San Francesco Kirche.  In Rom blieben wir vier Nächte. Wir besichtigten eine der ersten christlichen Katakomben, St. Paulus Basilika, das Kolosseum, das Forum und den Vatikan.  In der Freizeit besichtigten wir die Spanische Treppe, das Pantheon, und den „Trevi“ Brunnen.  Es war so cool sich umzudrehen, auf der Straße sowie in den Museen, und ständig die Kunstwerke aus dem Kunstbuch zu Gesicht zu bekommen.

Endlich sahen wir Michelangelos PietaEndlich sahen wir Michelangelos Pieta

Endlich sahen wir Michelangelos Pieta

In St Paulus Basilika waren alle Päpste abgebildet, sogar der Neuste, Papst FranziskusIn St Paulus Basilika waren alle Päpste abgebildet, sogar der Neuste, Papst Franziskus

In St Paulus Basilika waren alle Päpste abgebildet, sogar der Neuste, Papst Franziskus

„Markus Aurelius: Ohne sein Monument wären alle Reitermonumente undenkbar“-Frau Loos„Markus Aurelius: Ohne sein Monument wären alle Reitermonumente undenkbar“-Frau Loos

„Markus Aurelius: Ohne sein Monument wären alle Reitermonumente undenkbar“-Frau Loos

 

Ab dem 24. war statt Frau Loos, Gundi unsere Begleiterin.  Auf dem Weg nach Pimonte, gab es einen Halt in Monte Casino.  Dort sahen wir die Kirche und durften danach zum 2. Weltkrieg Denkmal gehen.  Dort gab es viele Grabsteine.  Auf einem stand der Name Leon Pastor. Er war am 7.8. 1924 in Bielsko, Polen geboren.  Er war ein Kriegsgefangener als er 1944 starb.  Er ist genauso alt gewesen wie ich und viele in meiner Klasse jetzt sind.

Ein Blick auf das DenkmalEin Blick auf das Denkmal

Ein Blick auf das Denkmal

 

An unserem letzten Tag in Italien kletterten wir auf dem Vesuvius herum.  Die Aussicht war unglaublich und auf einem dampfenden Vulkan zu sitzen war wahrsinnig!
Von da fuhren wir nach Bari und nahmen eine Nachtfähre nach Patras in Griechenland.

Der dampfende VulkanDer dampfende Vulkan

Der dampfende Vulkan

 

In Olympia sahen wir die alten Ruinen der Stadt.  Der Tempel von Hera und der Tempel von Zeus standen da (sie teilten sich nicht einen Tempel, sondern sie hatten beide einen.), und hinter Heras Tempel wird die Olympische Fackel angezündet.

Wo die Olympische Fackel angezündet wirdWo die Olympische Fackel angezündet wird

Wo die Olympische Fackel angezündet wird

 

In Mycenae sahen wir das Löwentor und das Bienenstockgrab.  Beide hatten wir natürlich oft in Kunst gesehen, aber sie mit den eigenen Augen zu sehen war irre.  In Epidaurus gibt es ein Theater.  Eine unserer Mitschülerinnen, die Musik studiert und Sängerin wird durfte uns sogar ein paar Lieder singen.  Obwohl sie kein Mikrofon hatte, konnten wir sie ganz bis zur letzten Reihe gut hören!

Die starken Mycenaen Wände und im Hintergrund das LöwentorDie starken Mycenaen Wände und im Hintergrund das Löwentor

Die starken Mycenaen Wände und im Hintergrund das Löwentor

Das Theater von EpidaurusDas Theater von Epidaurus

Das Theater von Epidaurus

 

Einen ganzen Tag verbrachten wir in Athen und es war für mich nicht genug Zeit.  Zuerst gab es Führungen durch das Nationale Archäologie-Museum und das Akropolis Museum.  Dann ging es ab zur Akropolis um die Karyatide zu sehen.  Dann hatten wir Freizeit.  Wir aßen alle zu Abend und wanderten durch den Markt.

Katelyn, Tina, Lauren und Gianna auf dem Akropolis.Katelyn, Tina, Lauren und Gianna auf dem Akropolis.

Katelyn, Tina, Lauren und Gianna auf dem Akropolis.

 

Dann hatten wir einen freien Tag in Napflio.  Es regnete den ganzen Tag und es war kalt.  Trotzdem haben viele die Stadt besichtigt, sind zur Festung geklettert, und sind danach noch nackt ins Wasser geschlüpft.  Es war schön nach so viel reisen an einem Tag nichts machen zu müssen.

Direkt am nächsten Tag ging es aber wieder los.  Auf der Reise nach Delphi machten wir eine 20 Minuten Pause im Kanal von Corinth.  Dann gab es in Arachova das größte und beste Mittagessen, das ich je gegessen hatte!  Im Hotel in Delphi gab es viele leise Orte, wo man gut lesen oder schreiben konnte. Manche wollten aber draußen sein, also wanderten sie in den Bergen oder runter in die kleine Ski Stadt.

Am nächsten Morgen in Delphi sahen wir, wo das Orakel von Delphi früher wohnte.  Dort gab es viele Tempel für Götter, ein Theater und sogar eine Rennstrecke.

Hier unter dem Boden hat die Orakel von Delphi gewohnt.Hier unter dem Boden hat die Orakel von Delphi gewohnt.

Hier unter dem Boden hat die Orakel von Delphi gewohnt.

 

Für alle, die Höhenangst haben, war das ein schlimmer Tag.  Die Meteora Klöster befinden sich auf fast unzugänglichen Bergen.   Oft wurden die Leute, die damals in den Klöstern wohnten, in einen Netz hoch gezogen.  Zum Glück mussten wir das nicht machen.

Ich konnte die ganze Zeit nur an Hogwarts aus Harry Potter denken.Ich konnte die ganze Zeit nur an Hogwarts aus Harry Potter denken.

Ich konnte die ganze Zeit nur an Hogwarts aus Harry Potter denken.

 

In Ancona ließen wir die vier Leute raus, die weiter reisten und fuhren sofort mit den Bus weiter nach Salzburg.  Wir waren alle todmüde, als wir um 4 Uhr morgens am 5. März ankamen.  Es gab ein noch stärkeres Gefühl der Gemeinsamkeit und Ordnung, als wir alles aus dem Bus räumten, als vor der Tour.  Manche trugen die Koffer rein, andere sammelten den ganzen Müll ein, und wieder andere gaben die Schlüssel aus.  Diese 3 Wochen haben nicht nur diese Klasse noch enger zusammen gebracht, sondern auch unsere Freundschaft fest geschmiedet, so dass sie auch hält.

Salzburg 13-14 im Kolosseum.Salzburg 13-14 im Kolosseum.

Salzburg 13-14 im Kolosseum.